TreeDDBäume für Dresden

Foto Eva Jähningen hochf-sw Statement der Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen
"Das Projekt „TreeDD- Bäume für Dresden“ leistet seit dem Jahr 2010 einen wertvollen Beitrag für mehr Grün, Klimaschutz und Lebensqualität in Dresden..."
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Unsere Projekte

Wie alles begann

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Im Herbst 2010 reichten wir unser Projekt Der Baum – mein Freund in der grünen Stadt bei ideen-initiative-zukunft.de einer Jury aus Experten von dm-Drogeriemarkt und der Deutschen UNESCO-Kommission zur Teilnahme am Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ ein. Erfolgreiches Abschneiden am deutschlandweiten Wettbewerb und eine erfolgreiche Umsetzung unserer Projektidee in den Jahren 2011 – 2013 bestärkte uns, das nachhaltige und zukunftsfähige Projekt fortzuführen.

Was wir wollen

Bäume sind unverzichtbare Lebewesen. Sie haben nicht nur vielfältige ökologische Funktionen (verarbeiten Kohlendioxide, liefern Sauerstoff, binden Staub, sorgen für frische Luft, dämpfen Verkehrslärm), sondern können auch Schatten spenden, im Herbst und Winter wunderschön aussehen, unzähligen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten… Bäume können zu unserem Wohlbefinden beitragen und auch das Wohnumfeld verbessern. Deshalb suchen wir Menschen, die sich wie wir für Bäume begeistern, ein Stück Lebensqualität darin sehen und Freude daran haben, den einen oder anderen Baum mit uns zu pflanzen.
Des Weiteren suchen wir Partner, die kleine Flächen für Nach-/Neupflanzungen z. B. auf Grundstücken, in Wohngebieten und Schulen sowie Friedhöfen in Dresden bereitstellen können. Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Sie!

Situation in Dresden

Dresden ist eine grüne Stadt mit vielen großen Bäumen. Dennoch hat wohl jeder naturverbundene Mensch schon einmal den Mangel empfunden, wenn ein Baum, an dem er täglich vorbeiging und den er vielleicht nie besonders beachtet hat, plötzlich nicht mehr an seinem Platz steht. Die Ursachen dafür können vielfältig sein, z. B. Schädlingsbefall, typische Baumkrankheiten, Hitze, Trockenheit, Abgase, Streusalz und Hundekot. Aber auch Schäden durch das Verlegen von Leitungen, machen Baumwurzeln krank. Hinzu kommt, dass die 2010 gelockerte Baumschutzsatzung auch gesunde Gehölze gefährdet: Die fehlende Begrenzung im Stammumfang wird dazu genutzt, um gesunde Bäume zu fällen. Dadurch gehen sehr wertvolle Exemplare verloren und Ersatzpflanzungen werden selten vorgenommen. Zwar wurden 2012 so viele Bäume neu gesetzt wie gefällt, doch ist dies keine gute Bilanz.

Im Jahr 1926 säumten mehr als 60 000 Bäume in 80 Arten und Sorten aus Mitteleuropa, Südeuropa, Nordamerika und Asien Dresdens Straßen. 1994 waren nur noch etwa 32 000 Straßenbäume übrig.

Am 31.12.2015 belief sich der Straßenbaumbestand Dresdens wieder auf immerhin 53.201. Da Dresden durch Eingemeindungen heute flächenmäßig viel größer ist als 1926, soll es bis zum Jahr 2035 rund 77.400 Straßenbäume geben. Doch fehlendes Geld erschwert die Umsetzung.

Theoretisch müssten pro Jahr 1.300 Bäume nachgepflanzt werden, denn der Uraltbestand – der zwischen 1890 und 1920 gepflanzten – Bäume nimmt ab. Autoverkehr und über die Straßen rollende Schwerlaster machen den Bäumen zu schaffen.